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Moderne Medizin. Individuell auf Sie abgestimmt.
Unsere Therapien

Nicht jede Beschwerde braucht eine Operation – und nicht jede Therapie ist für jeden Menschen gleichermaßen geeignet. Unser Anspruch ist es, für jede Patientin und jeden Patienten den individuell passenden Behandlungsweg zu finden. Dabei steht uns ein breites Spektrum moderner konservativer, interventioneller, regenerativer und operativer Verfahren zur Verfügung. Von gezielten Infiltrationen und biologischen Therapien über physikalische und ergänzende Behandlungsmethoden bis hin zu ambulanten Operationen wählen wir die Therapie gezielt nach Diagnose, Beschwerden und persönlichen Zielen aus.

Drei Wege - ein Ziel:
Ihre Beweglichkeit
Interventionelle & regenerative Therapie

Gezielte Therapieverfahren können Schmerzen lindern, Entzündungen reduzieren und körpereigene Heilungsprozesse unterstützen. Dazu gehören robotisch navigierte PRT und Facettengelenksinfiltrationen, PRP-/ACP-Therapie, Hyaluronsäurebehandlungen sowie individuell abgestimmte Infiltrationstherapien.

3D-bildgestützte Planung und robotisch assistierte Navigation an der Wirbelsäule. Bei bestimmten Erkrankungen der Wirbelsäule können gezielte Infiltrationen Bestandteil eines interventionellen Behandlungskonzeptes sein. Bei einer periradikulären Therapie (PRT) wird eine Injektion gezielt in der Nähe einer betroffenen Nervenwurzel durchgeführt. Facettengelenksinfiltrationen richten sich an die kleinen Wirbelgelenke. In unserer Praxis kombinieren wir diese Verfahren mit dreidimensionaler Bildgebung und robotisch assistierter ATLAS-Navigation. Auf Grundlage der Bilddaten kann der Zugangsweg zur Zielregion geplant werden. Die Navigation unterstützt anschließend die kontrollierte Führung und Positionierung während der Intervention. Dadurch soll die geplante Zielregion möglichst präzise erreicht werden. Eine wiederholte Korrektur oder Neupositionierung der Nadel kann durch die präzise Planung häufig vermieden werden. Ob das Verfahren im individuellen Fall geeignet ist, entscheiden wir nach klinischer Untersuchung und Beurteilung der vorliegenden Bildgebung.

Eine biologische Therapieoption bei ausgewählten Gelenk- und Sehnenerkrankungen. Bei der PRP-Therapie wird körpereigenes Blut entnommen und so aufbereitet, dass ein Plasma mit einer erhöhten Konzentration an Blutplättchen gewonnen wird. Dieses wird anschließend in die zu behandelnde Region injiziert. Wir verwenden in unserer Praxis das ACP-System von Arthrex. PRP kann bei bestimmten Erkrankungen als ergänzende Behandlungsoption eingesetzt werden. Die wissenschaftliche Evidenz unterscheidet sich jedoch zwischen den verschiedenen Indikationen. Deshalb beraten wir individuell und vermeiden pauschale Aussagen über eine Regeneration von Knorpel oder Sehnen.

Eine mögliche konservative Therapie bei ausgewählten Arthrosebeschwerden. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Synovialflüssigkeit eines Gelenkes. Bei der intraartikulären Hyaluronsäuretherapie wird Hyaluronsäure direkt in das betroffene Gelenk injiziert. Bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit Arthrose kann die Behandlung eine Option zur symptomatischen Verbesserung von Schmerzen und Gelenkfunktion darstellen. Der mögliche Nutzen ist von verschiedenen Faktoren abhängig und nicht bei jedem Patienten gleichermaßen zu erwarten. Wichtig ist uns eine realistische Einordnung: Eine Hyaluronsäureinjektion kann einen bereits geschädigten Gelenkknorpel nicht wiederherstellen. Wir besprechen individuell, ob eine Hyaluronsäuretherapie im jeweiligen Fall sinnvoll erscheint und welche Alternativen bestehen.

Gezielte medikamentöse Behandlung ausgewählter Beschwerden. Infiltrationen können bei bestimmten Erkrankungen von Gelenken und gelenknahen Strukturen Bestandteil einer konservativen Behandlung sein. Dabei werden Medikamente gezielt an oder in die betroffene anatomische Struktur appliziert. Ob eine Infiltration sinnvoll ist und welches Medikament eingesetzt wird, hängt von Diagnose, Lokalisation, Begleiterkrankungen und dem bisherigen Behandlungsverlauf ab. Eine Infiltration verstehen wir deshalb nicht als isolierte Standardbehandlung, sondern als möglichen Bestandteil eines individuellen Therapiekonzeptes.

Physikalische & ergänzende Therapie

Physikalische Verfahren können die Behandlung sinnvoll ergänzen und dabei helfen, Schmerzen zu reduzieren, Beweglichkeit zu verbessern und Heilungsprozesse zu unterstützen. Unser Spektrum umfasst die fokussierte Stoßwellentherapie, EMTT, Streckbank und Traktion sowie Akupunktur und Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Gezielte mechanische Impulse bei ausgewählten Sehnen- und Überlastungsbeschwerden. Bei der fokussierten extrakorporalen Stoßwellentherapie werden mechanische Druckwellen gezielt in eine definierte Geweberegion eingebracht. Das Verfahren wird bei ausgewählten muskuloskelettalen Erkrankungen eingesetzt. Dazu gehören insbesondere bestimmte chronische Sehnen- und Sehnenansatzbeschwerden. Mögliche Einsatzgebiete sind beispielsweise die Plantarfasziitis und ausgewählte Beschwerden der Achillessehne. Entscheidend für den sinnvollen Einsatz sind die genaue Diagnose und Indikationsstellung. Die Stoßwellentherapie kann dabei Teil eines umfassenderen Behandlungskonzeptes sein, das beispielsweise Belastungssteuerung und gezielte Übungen einschließt.

Nicht-invasive Magnetfeldtherapie als ergänzende Behandlungsoption. Die Extrakorporale Magnetotransduktionstherapie (EMTT) ist ein nicht-invasives physikalisches Therapieverfahren, bei dem elektromagnetische Impulse in die zu behandelnde Körperregion eingebracht werden. Die Behandlung erfolgt von außen und erfordert weder Injektionen noch einen operativen Eingriff. EMTT wird als ergänzendes Verfahren bei verschiedenen Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt. Dazu können – abhängig von der individuellen Situation – bestimmte Beschwerden von Gelenken, Muskeln und Sehnen gehören. Uns ist eine wissenschaftlich differenzierte Einordnung wichtig. Die Evidenz ist nicht für alle Anwendungsgebiete gleichermaßen belastbar. Wir verstehen die EMTT deshalb als ergänzende Therapieoption bei ausgewählten Patientinnen und Patienten und nicht als Ersatz für eine sorgfältige Diagnostik oder etablierte Behandlungsverfahren.

Dosierte Entlastung bei ausgewählten Beschwerden der Wirbelsäule. Bei der Traktionsbehandlung werden durch kontrollierte Zugkräfte bestimmte Abschnitte der Wirbelsäule vorübergehend mechanisch entlastet. Die Behandlung kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten Bestandteil eines konservativen Therapiekonzeptes sein. Ziel ist dabei keine anatomische „Korrektur“ der Wirbelsäule, sondern eine zeitlich begrenzte mechanische Entlastung und – abhängig vom individuellen Krankheitsbild – eine mögliche Reduktion von Beschwerden. Ob eine Streckbank- oder Traktionsbehandlung sinnvoll ist, hängt von der Ursache der Beschwerden ab. Vor Beginn erfolgt deshalb eine ärztliche Beurteilung. Die Behandlung verstehen wir als mögliche Ergänzung zu aktiven Maßnahmen wie Bewegung, Muskelaufbau und individueller Belastungssteuerung. Die wissenschaftliche Datenlage zur Traktion unterscheidet sich je nach Erkrankung und angewandtem Verfahren. Eine generelle Wirksamkeit bei unspezifischen Rückenschmerzen lässt sich daraus nicht ableiten.

Ergänzende Behandlung bei ausgewählten chronischen Schmerzsyndromen. Die Akupunktur ist ein Behandlungsverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), das heute auch in der modernen Schmerztherapie eingesetzt wird. Dabei werden feine Nadeln an definierten Punkten des Körpers platziert und für eine bestimmte Zeit belassen. In der Orthopädie kann Akupunktur insbesondere bei ausgewählten chronischen Schmerzerkrankungen des Bewegungsapparates als ergänzende Behandlung eingesetzt werden. Für bestimmte chronische Schmerzsyndrome – insbesondere chronische unspezifische Kreuzschmerzen und Gonarthrose – liegen wissenschaftliche Daten zur Wirksamkeit der Akupunktur vor. Wir verstehen Akupunktur nicht als Ersatz für eine notwendige medizinische Diagnostik oder ursachenbezogene Behandlung, sondern als möglichen Bestandteil eines individuellen Therapiekonzeptes. Die Akupunktur hat ihren Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Ergänzend können ausgewählte Ansätze der TCM in ein Behandlungskonzept einbezogen werden, sofern sie für die individuelle Situation geeignet erscheinen. Dabei ist uns eine transparente Einordnung wichtig: Nicht alle Verfahren und traditionellen Erklärungsmodelle der TCM sind nach den Maßstäben der modernen evidenzbasierten Medizin gleichermaßen wissenschaftlich belegt.

Ambulante operative Therapie

Wenn konservative Behandlungsmöglichkeiten nicht ausreichen oder eine Operation medizinisch sinnvoll ist, stehen ambulante operative Verfahren zur Verfügung. Dabei legen wir Wert auf eine sorgfältige Indikationsstellung, eine schonende Durchführung und eine individuell abgestimmte Nachbehandlung.

Operative Versorgung aus einer Hand – von der Indikationsstellung bis zur Nachbehandlung. Nicht jede Erkrankung des Bewegungsapparates lässt sich dauerhaft konservativ behandeln. Wenn ein operativer Eingriff medizinisch sinnvoll ist, können ausgewählte Operationen ambulant durchgeführt werden. Dr. med. Tobias Donath führt ambulante Operationen im ambulanten OP-Zentrum der GFO Kliniken Rhein-Berg im Ärztehaus Marienberg durch. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf hand- und fußchirurgischen Eingriffen. Der operative Eingriff ist dabei nur ein Teil der Behandlung. Die Indikationsstellung, Operationsvorbereitung und postoperative Betreuung erfolgen in enger Abstimmung mit unserer Praxis. Vor einer Operation besprechen wir ausführlich die zugrunde liegende Erkrankung, konservative Behandlungsalternativen, Ziel und Möglichkeiten des Eingriffs, wesentliche Risiken und die notwendige Nachbehandlung. Unser Grundsatz lautet: So viel konservative Therapie wie sinnvoll – operative Behandlung, wenn notwendig.

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